Damen holen den Titel bei den U20-Regions-Jugendmeisterschaften

Den weiteren Ausschlag gab Pia Pfitzner mit ihrer unwiderstehlichen Willenskraft im Mittelblock. Und auch bei Hannah Ebeling ist an diesem Wochenende scheinbar der Knoten auf der Außengreiferposition geplatzt. Von ihrer Sprungdynamik und dem konsequenten Handabklappen zeigte sich nicht nur Base beeindruckt. Im Spiel gegen Seesen hatten dann auch die beiden Nachwuchsspielerinnen Antonia Olbrich und Jana Diederich Gelegenheit, sich auszuzeichnen und viele wichtige Punkte zum ungefährdeten Sieg beizutragen. "Es hat total viel Spaß gemacht" schrieb Antonia kurz nach dem Spiel in die Gruppe. Im Januar geht es weiter mit den Bezirksmeisterschaften. Dafür viel Erfolg: VG - Ole  

7 Mädchen der Volleyballgemeinschaft Ilsede machten am vergangenen Sonntag den Meistertitel in der weiblichen u20 perfekt und belohnten sich nach aufregendem Spielverlauf mit der erfolgreichen Qualifikation für die Bezirks-Jugendmeisterschaften. Dabei begannen die jungen Damen gegen den Dauerrivalen von MTV Astfeld alles andere als meisterlich. Mit einer klaren 0:2 Niederlagen waren eigentlich schon alle Hoffnungen nach dem ersten Spiel verflogen. Doch die Ilseder Damen zeigten Kampfgeist und überrumpelten den Wolfenbütteler VC mit einer tollen Leistung. " Es hat echt viel Spaß gemacht, gerade auch weil wir uns gegenseitig angefeuert und aufgebaut haben. Wir haben uns nicht unterkriegen lassen und unsere Spiele durchgezogen" fasste es Caro Schaper später treffend zusammen. Trainer Base zeigte sich begeistert von der konsequenten Umsetzung der Spielelemente Doppelblock und dem Kreieren von Läuferpunkten nach gegnerischen Angriffen von Mitte und Außen. " Unsere 3 Zuspielerinnen Mia Wala, Caro Schaper und Lena Bender haben erneut einen großen Entwicklungsschritt gemacht. Ihr variables Zuspiel hat insbesondere zum 2:0-Erfolg gegen Salzgitter beigetragen.

Punktspiel in Wenden: Der Altersdurchschnitt der 2. Ilseder Damenmannschaft ist enorm gestiegen

"Als Trainer Base uns fragte, ob wir bei der 2. Damenmannschaft aushelfen könnten, haben wir nicht lange überlegt", erklärten die beiden Neuen. So kam es, dass Regina Heimann-Wala und Petra Plätzer-Janßen, die beide ihre Volleyballschuhe schon vor vielen Jahren an den Nagel gehängt hatten und nur noch bei den Hobby-Enten ein bisschen mitspielen, zu ihrem Comeback kamen. Das Kuriose an der ganzen Geschichte: Sie spielten nun mit ihren Töchtern Mia und Manja in einem Team.

Spaß hat es allen gemacht, aber der erhoffte Erfolg blieb leider aus, der Bezirksligaabsteiger aus Wenden war einfach zu stark. Man merkte auch deutlich, dass nach nur zwei gemeinsamen Trainingseinheiten das Positionsspiel noch nicht so richtig funktionierte. Aber daran kann man ja noch arbeiten. Betreuerin Netti war jedenfalls gar nicht so unzufrieden mit dem Team. "Als Aufsteiger ist es halt schwer. Wir müssen und werden unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen", ist Netti überzeugt.

 

Relegation April 2018