Sporttrait - Unser Gesicht des Monats: November
Thorsten Bührig

Name: Bührig

Vorname: Thorsten

Alter: 45

Tätigkeit: Jugendfußballobmann und D-Jugendtrainer

Wie bist du zu deiner Tätigkeit gekommen und seit wann bist du dabei?

Jugendtrainer bin ich nun seit rund 7 Jahren. Das Amt des Jugendobmanns bekleide ich seit 2 Jahren. In beide Funktionen bin ich hineingerutscht, weil ich mich als Letzter weggeduckt habe...!

Worauf bist du bei deiner Vereinsarbeit besonders stolz?

Stolz bin ich vor allem auf jüngere Leute wie Alex Schaper, Lars Axmann, Robin Thöne, Jannik Hartwich und in der Vergangenheit auch Julian Olbrich, die allesamt verlässliche Jugendtrainerarbeit leisten bzw. geleistet haben. Dies ist heutzutage bei den übrigen Freizeitangeboten und sonstigen Verlockungen des Lebens keine Selbstverständlichkeit und hierfür kann der Verein sehr dankbar sein. Ansonsten bin ich stolz darauf, dass es gelungen ist, gegen den Widerstand von „Betonköpfen" im unteren Jugendbereich eine feste Spielgemeinschaft mit dem Verein TV Klein Ilsede zu etablieren. Mein Credo „Wer zusammen zur (Grund-)Schule geht, kann auch zusammen Fußball spielen" hat sich erfreulicherweise durchgesetzt.

Welche Ziele verfolgst du im Verein?

Zunächst einmal geht es mir darum, möglichst viele Kinder und Jugendliche für den Fußballsport zu begeistern. Der Leistungsgedanke sollte dabei gerade in den jüngeren Jahrgängen nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Darüber hinaus ist es natürlich weiterhin mein Ziel, auch in den kommenden Jahren für möglichst alle Kinder und Jugendliche aus Groß und Klein Ilsede eine passende Jugendmannschaft anbieten zu können.

Was war dein schönster Moment in der Zeit mit VT Union Groß Ilsede?

Der schönste Moment tritt regelmäßig während der Freiluftsaison ca. 30mal pro Jahr am Dienstagnachmittag ein, wenn 3-4 Jugendmannschaften mit 40-50 Kindern zeitgleich auf dem A-Platz trainieren. Dieses Szenario bedeutet nämlich im Ergebnis, dass in dieser Zeit 40-50 Kinder nicht vor ihrer Spielekonsole sitzen....

Welche Bedeutung hat dein Engagement in deinem Leben?

Mein Engagement gibt mir das gute Gefühl, meine nun nicht mehr übermäßig vorhandene Freizeit sinnvoll zu nutzen. Darüber hinaus trage ich eine Art Dankbarkeitsempfinden in mir: Ich spiele nun selbst seit rund 40 Jahren Fußball und konnte mich in der Vergangenheit immer darauf verlassen, dass es Freiwillige gab, die durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit dafür gesorgt haben, dass ich meinem Hobby nachgehen konnte. Es wäre aus meiner Sicht schade, wenn man dies der nachfolgenden Generation nicht bieten könnte.

Weiterhin bedeutet mein Engagement ganz konkret für mich persönlich, dass ich dadurch meine Ehe erheblich festigen kann: Weil ich selbst noch aktiv Fußball spiele und zudem eine Dauerkarte bei Eintracht Braunschweig habe, sinkt die Zeit, in der ich meiner lieben Nina auf die Nerven gehen kann, auf ein Minimum...

 

 

Das tun wir gegen den Klimawandel

Thorsten: Spontan fallen mir 2 Dinge ein:  Sowohl zu Hause als auch nach Alte-Herren-Fußball wird Bier nur aus Mehrweg-Glasflaschen getrunken. Und ich habe bisher darauf verzichtet, in meiner D-Jugendmannschaft eine Duschpflicht einzuführen. Dies macht zwar die Rückfahrten von Auswärtsspielen nicht unbedingt zu einem Hochgenuss, es spart aber enorm Wasser und Energie...!

Um die Frage mal ernsthaft zu beantworten: Ich bin fest davon überzeugt, dass das Thema Klimaschutz und Umwelt unsere Gesellschaft neben dem Wandel in der Arbeitswelt (Digitalisierung) zukünftig mehr als alle anderen Themen beschäftigen wird. Ich meine, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten seinen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen sollte. Unnötiges Heizen und eine vernünftige Mülltrennung sind daher selbstverständlich. Zudem versuche ich, meine Fahrten mit dem Auto so weit wie möglich einzuschränken und habe bereits beim Kauf unserer Autos sehr darauf geachtet, dass der Kraftstoffverbrauch gering ist. Insbesondere mit meinem VW Up! bin ich zumindest in dieser Hinsicht sehr zufrieden.

Adrian: Vor meinem FÖJ habe ich mir direkt eine Busverbindung zum Verein herausgesucht um mit dem Bus fahren zu können. Da ich allerdings in Vöhrum wohne und somit die Busverbindung es teilweise nicht zulässt immer mit dem Bus zu fahren, muss ich leider nachmittags manchmal das Auto benutzen. Außerdem achte ich besonders darauf nicht zu viel Strom zu verschwenden und achte darauf, dass immer das Licht ausgeschaltet ist bevor ich das Haus verlasse.

Kira: Ich habe bei dieser Frage ein schlechtes Gewissen. Zurzeit muss ich leider mit dem Auto zur Arbeit fahren und tue daher momentan der Umwelt in dieser Hinsicht wenig Gutes. Aber, in meinen Kinderturnstunden benutze ich oft Alltagsmaterialien, die man wiederverwenden kann und versuche generell so wenig Müll wie möglich entstehen zu lassen.

In den letzten vier Jahren war ich Mitglied im Team der Kinderturn-Show der Niedersächsischen Turnerjugend. Die Kinderturnshow ist eine Show von Kindern für Kinder. Der Fokus hierbei liegt vor allem darauf, dass Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam auf der Bühne stehen und eine Geschichte erzählen. Die Story der Show handelt davon, dass die Umwelt immer mehr verschmutzt wird und die Strände und Wälder immer weiter verdrecken. Die Turnkinder schaffen es gemeinsam den Strand und den Wald zu säubern und lernen wie wichtig es ist, sich für die Umwelt einzusetzen.

Mir hat das Projekt in den letzten Jahren immer sehr viel Spaß gemacht und ich fand es super, dass die Kinder während der Show spielerisch und sportlich für den Umweltschutz fit und aktiv wurden.

 

Jan: Wie viele andere auch, trenne ich konsequent den Müll, versuche Müll zu vermeiden, wo es einfach geht, z. B. durch Mitnahme des morgendlichen Kaffees in einem Thermobehälter für den Arbeitsweg, ich fahre täglich Rad und versuche möglichst wenig Lebensmittel weg zu werfen.

Milu: In puncto Klimaschutz beginne ich mit den kleinen Dingen: zum Beispiel bewege mich so viel wie möglich mit dem Rad oder zu Fuß und meide (soweit es geht) motorisierte Verkehrsmittel. Außerdem achte ich auf Wiederverwendbarkeit von Konsumgütern und Recycling.
Außerdem mache ich mich für kommunal-soziale Projekte stark: so unterstützen wir mit unserer jährlichen Zumbaparty lokale Organisationen wie den Förderverein GHS Ilsede, das Ferienprogramm Ilsedes oder die Flüchtlingshilfe. Auch privat lasse ich kaum eine Möglichkeit aus, mich ins soziale Geschehen einzubringen und generationsübergreifend und überregional an Veranstaltungen weiterer Vereine, Stifte oder Kinder- und Jugendeinrichtungen mitzuwirken.

Tobias: Ich achte darauf, dass ich nicht unnötig Strom und Wasser verschwende. Ebenso trenne ich den Müll und achte beim Kauf von neuen elektrischen Geräten darauf, dass sie möglichst wenig verbrauchen.

Antonia: Ich fahre sehr viel Fahrrad. Auch wenn ich einen Führerschein habe, werde ich weiterhin viel Fahrrad fahren. Außerdem sammle ich oft mit einer Freundin Müll im Ilseder Wald.

Netti: Natürlich achte ich darauf, nicht unnötig Wasser laufen zu lassen, Strom zu sparen und mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Auch zur Arbeit fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum Einkaufen benutze ich meinen eigenen Stoffbeutel und keine Plastiktüten. Desweitern achte ich auf die Mülltrennung, sowohl zuhause als auch auf der Beachanlage.

 

 

 

Sporttrait - Unser Gesicht des Monats Oktober:
Adrian Schmidt

 

 

Wieso hast du dich für ein FÖJ beim VT entschieden?

Als ich mich Mitte des Jahres für ein FÖJ entschieden hatte, war mir relativ schnell klar, dass es in eine sportliche Richtung gehen soll. Über eine Anzeige im Internet habe ich erfahren, dass der VTU eine Stelle als FÖJler anbietet. Da ich selber seit etwa vier Jahren in diesem Verein als Fußballer aktiv bin und somit viele Leute aus dem Verein kennengelernt habe, fing ich sofort an eine Bewerbung an diesen Verein zu schreiben.

Welchen Sport machst du am liebsten?

Mein Lieblingssport ist, seit ich denken kann, der Fußball mit dem ich bereits mit fünf Jahren angefangen habe. Allerdings gehe ich seit einigen Jahren auch ins Fitnessstudio und halte mich so nebenbei fit. In der Vorbereitung auf die Saison nehme ich mir dann auch öfter Zeit um joggen zu gehen.

Welche Ziele verfolgst du in deinem FÖJ-Jahr beim VT Union?

Am wichtigsten ist mir in diesem Jahr, dass ich Spaß am FÖJ habe und ich dem Verein weiterhelfen kann. Außerdem hoffe ich mich weiterzuentwickeln und mich auf das Leben vorzubereiten.

Was war dein schönster Moment in deiner sportlichen Karriere?

Eigentlich gibt es für mich zwei schönste Momente in meiner Zeit beim VTU als Fußballer. Diese wären die Kreispokalsiege in Saison 13/14 und 15/16. Damals war es für mich ein sehr schönes Gefühl gleich in meinem ersten Jahr beim VTU den Pokal hochzuhalten, auch wenn ich damals aufgrund von einer Knieverletzung nicht ganz 90 Minuten durchspielen konnte.

Sporttrait - Unser Gesicht des Monats August:
Kira Wrede

Name: Kira Wrede

Alter: 20 Jahre

Beruf: Sport- und Gymnastiklehrerin/ Bewegungspädagogin

Wieso hast du dich für diesen Beruf entschieden und welche Bedeutung hat dieser in deinem Leben?

Mir war schon früh klar, dass ich einen sportlichen Beruf ausüben möchte. Nach meinem Fachabitur wusste ich nicht so genau in welche Richtung es genau gehen soll. Zu dem Zeitpunkt wurde in der Landesturnschule Melle die SpoGbi (Schule für Sport, Gesundheit und Bildung) gegründet. Diese Ausbildung hat mich sehr interessiert und im August 2017 begann ich die dreijährige Ausbildung in Melle.

Mit der Zeit ist mir immer mehr bewusst geworden, wie wichtig mein Beruf für die Zukunft ist und somit hat sich auch die Bedeutung für mich geändert. Ich finde es wichtig, dass wir uns in jedem Alter bewegen, das wir fit und aktiv bleiben, immer wieder Neues lernen und mit anderen Menschen zusammen Spaß haben.

 

 

Wieso hast du dich für VT Union Groß Ilsede entschieden?

Ich habe in meiner sportlichen Laufbahn als Turnerin in verschiedenen Vereinen trainiert. Mir hat dabei das familiäre Miteinander und gegenseitige Unterstützen in kleineren Vereinen sehr gut gefallen. Gemeinsame Sportveranstaltungen mit verschiedenen Sportarten und Institutionen im Ort, miteinander arbeiten statt gegeneinander und sich untereinander kennenlernen. Das erhoffe ich mir auch im VT Union Groß Ilsede.

Welchen Sport machst du am liebsten?

Schon mein ganzes Leben spielt Turnen die wichtigste Rolle in meinem sportlichen Leben. Meine Mutter ist seit über 30 Jahren aktive Trainerin in einem Verein und ich war von Anfang an fast mehr in der Turnhalle als Zuhause. In der Schule hat meine Grundschullehrerin dann trotzdem meine Mutter angesprochen und meinte, Kira muss unbedingt zum Gerätturnen. Sie macht überall Handstand und Räder und kann kaum mal 5 Minuten sitzen. Das war dann die Entscheidung, vom allgemeinen Turnen zum Gerätturnen zu wechseln. Völlig begeistert bin ich dann jahrelang mehrere Male in der Woche zum VfL Wolfsburg zum Training gegangen.  

Seit 2010 stehe ich als Trainerin im Kinderturnen und Gerätturnen wöchentlich in der Halle. Ich versuche den Spaß, den ich am Turnen habe, an Kinder weiterzugeben und freue mich, wenn sie genau so viel Spaß haben wie ich!

Durch meine Ausbildung habe ich mit dem Moderndance angefangen und tanze in Melle seit drei Jahren in der DTB-Showgruppe SCrebel Dance&Trix. Der besondere Reiz hierbei ist das „Wir-Gefühl“ und der Zusammenhalt in der Gruppe. Nur gemeinsam kann man erfolgreich sein. Das ist wichtig für die Gesamtperformance, welcher dann auch den sportlichen Erfolg ausmacht.

Neben dem Turnen und Tanzen gehe ich sehr gerne schwimmen und fahre im Sommer oft Inliner.

Welche Ziele verfolgst du im Verein?

Mein aktuellstes Ziel ist es, dass wieder mehr Kinder in der Kinderturngruppen kommen und sie schon in jungen Jahren den Spaß an der Bewegung kennenlernen. Weiter hoffe ich, dass ich wohl die Kinder- als auch die Erwachsenengruppen weiter stärken kann. Zu meinen Zielen zählt auch, die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und Kindergärten mit dem VT Union Groß Ilsede zu verbessern.

Für die Zukunft hoffe ich, dass ich den Verein weiter voranbringen kann und die Mitglieder mit meiner Arbeit zufrieden sind. Außerdem möchte ich noch weitere Kurse im Gesundheitssport anbieten und somit für ein breiteres Angebot in den Vormittagsstunden sorgen.

Insgesamt hoffe ich, dass ich in dem Verein „ankomme“ und viele neue nette Leute kennenlerne.

Was war dein schönster Moment in deiner bisherigen Karriere?

Da ich erst seit knapp 3 Wochen in dem Beruf tätig bin, gibt es bisher noch keinen „schönsten Moment“.

In meiner Ausbildung war der schönste Moment ein Schulprojekt im 3. Ausbildungsjahr. Wir hatten die Aufgabe bekommen, unsere Entwicklung der letzten drei Jahre in einem Theaterstück festzuhalten. 5 Tage vor der Aufführung war das Stück noch nicht fertig und total chaotisch. Wir haben es innerhalb von einer Woche doch noch geschafft das Stück gemeinsam auf die Bühne zu bringen und die Premiere war ein super tolles Gefühl.

In meiner aktiven „Karriere“ als Sportlerin habe ich zwei schönste Momente. Mein bisher größter Erfolg im Turnen war der Mannschaftssieg in der Landesliga im Jahr 2007. Meine Mannschaft und ich hatten uns zunächst gar nicht für das Landesfinale qualifiziert, und durften nur durch eine Nachmeldung am Wettkampf teilnehmen. An dem Tag lief alles rund und so standen wir zum Schluss sehr überraschend auf dem Treppchen. Mein schönstes Erlebnis im Sport war die Teilnahme an der Weltgymnastrada 2015 in Helsinki mit meiner Tanzgruppe. Es war ein super Gefühl auf der Bühne zu stehen und sein Land zu vertreten. Außerdem war es schön zu sehen, dass alle Nationen neue Tricks voneinander lernen und zusammen eine tolle Zeit erleben.

Sporttrait - Unser Gesicht des Monats Juli:
Jan Leszczensky

Name: Leszczensky

Vorname: Jan

Alter: 53

Tätigkeit: Übungsleiter/ Abteilungsleiter / „Mädchen“ für alles bei der Rugbyabteilung

Wie bist du zu deiner Tätigkeit gekommen und seit wann bist du dabei?

Purer Zufall…Im Jahr 2011 gab es am Gymnasium in Ilsede eine Rugby-AG bei einem Lehrer, der gleichzeitig Trainer einer Braunschweiger Rugby-Mannschaft war. Die Teilnehmer der AG wollten mehr Rugby, als es eine AG bieten konnte und so wurde über den Niedersächsischen Rugby-Verband jemand gesucht, der die Aufgabe eines Trainers, ggf. in einem örtlichen Verein, übernehmen könnte und möchte. Ich wurde angesprochen und suchte daraufhin das Gespräch mit der VT Union. Da ich beim Erstgespräch mit Lutz Bertram sogleich ein überaus freundliches Interesse und Entgegenkommen kennen lernen durfte, hatte ich mich bereit erklärt, mit den interessierten Mädchen und Jungs eine Rugby-Übungsgruppe aufzubauen. Ich hatte so etwas noch nie gemacht und war zunächst nur ein ehemaliger Rugby-Bundesliga-Spieler, der seine Erfahrungen weiter geben möchte. Später, nach den Lehrgängen zur Übungsleiter-C-Lizenz packte mich der Ehrgeiz, eine Mannschaft zu formen und irgendwie am Liga-Betrieb teilzunehmen. Da sind wir nun….

Worauf bist du bei deiner Vereinsarbeit besonders stolz?

Ich habe seit meinem 6. Lebensjahr Rugby gespielt, habe die erzieherischen Werte und den Kodex des Rugbysports (wie u.a. Fairness und Respekt gegenüber Mitspielern, dem Gegner, dem Schiedsrichter und den Zuschauern, den sportlichen Erfolg, der nur im Team zu erreichen ist, Toleranz etc.) mein Leben lang kennen gelernt, verinnerlicht und danach gespielt. Diese Werte versuche ich an mein Team weiterzugeben und ich meine behaupten zu können, dass das gut klappt und das die, die Rugby für sich entdeckt haben und bei uns geblieben sind, mittlerweile auch wissen und verstanden haben, was und wie ich es meine und auch danach handeln. Ich merke es jede Woche wieder und das macht mich zufrieden. Stolz würde ich hier nicht sagen, da ich diese Werte eigentlich für selbstverständlich im sportlichen Bereich halte, es aber leider nicht überall so ist (z. B. fehlender Respekt gegenüber Schiedsrichtern u.ä.…).

Welche Ziele verfolgst du im Verein?

Ilsede liegt zwischen 2 Städten, in denen der Rugbysport bereits seit langer Zeit etabliert ist. Ilsede liegt aber nun mal dazwischen und so ist diese, in meinen Augen besondere Sportart, hier leider noch nicht so bekannt. Die Rugby-WM 2015 und die Aufnahme des Rugbysports in das Olympia –Programm 2016 haben zuletzt überall in Deutschland Interesse an Rugby geweckt. Ich möchte dieses Interesse aufgreifen und auch hier in der „Rugby-Diaspora“ diesen Sport etablieren und dabei unseren Spielern den Spaß und die Leidenschaft vermitteln, die mir dieser Sport gegeben hat und immer noch gibt.

Wir wollen demnächst noch einmal einen Versuch wagen, den Rugbysport den Schulen in Ilsede näher zu bringen, um damit auch eine oder mehrere Nachwuchsmannschaften zu gewinnen. Nächstes Ziel wird auch sein, einen vollwertigen Rugbyplatz zu organisieren, wo wir auch Heimspiele austragen können und damit professioneller werden können.

Was war dein schönster Moment in der Zeit mit VT Union Groß Ilsede?

Hier gibt es mehrere …..Jedes Training mit meinen Spielern ist so einer….weitere waren z.B. die Organisation eines Jugend-Beachrugby-Turniers in 2012 mit über 100 Spielern, die Austragung unseres ersten Herren- Rugbyspiels in Ilsede mit improvisierten Rugby-Goalstangen, mit gastronomischer Versorgung aller Spieler und Teilnehmer mit Unterstützung vieler Helfer…die erfolgreiche wiederholte Teilnahme an der Rugby 7er –Liga in Niedersachsen mit einer Spielgemeinschaft…der erste Sieg bei einem Spiel der Rugby-7er-Liga, die Anerkennung und der Respekt, die andere Mannschaften mittlerweile unserem Team entgegenbringen…..wenn meine Spieler das im Training eingeübte und erlernte im Spiel umsetzen können u.s.w.

Welche Bedeutung hat dein Engagement in deinem Leben?

Es ist ein gutes Gefühl, schöne Erfahrungen, die man selbst früher im Rugbyteam erfahren durfte, weiter geben zu können. Die Einstellung und Motivation, nur im Team das Ziel zu erreichen, ist im Rugby besonders wichtig und ausschlaggebend. Wenn ich nur ein Bruchteil dieser meiner Einstellung weiter geben kann, hat sich für mich mein Engagement schon gelohnt.

Ich freue mich immer, wenn ich meine Spieler zum Training begrüßen kann, wir gemeinsam lachen können und sie zufrieden und müde vom Platz kriechen. Das ist mein Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit und der Trainingstag ist dabei ein Highlight meiner Woche.

Sporttrait - Unser Gesicht des Monats Juni:
Miluska Eberhard

Für ihr Engagement für unsere Grundschule

Name: Eberhard

Vorname: Miluska

Alter: 20

Tätigkeit: Zumba Fitness Instructor / Trainer C Gesundheit und Fitness / Trainer C Fitness und Aerobic

Wie bist du zu deiner Tätigkeit gekommen und seit wann bist du dabei?

Über zahlreiche Auslandsaufenthalte in Peru habe ich die Kombination aus Tanz und Fitness für mich entdecken können. Seit 2012 bin ich im Verein als Übungsleiterin tätig, zunächst mit meiner Latin Pop Fitness Kinder- und Jugendgruppe, später vor allem als lizenzierte Zumba Instructorin im Erwachsenenbereich.

Worauf bist du bei deiner Vereinsarbeit besonders stolz?

Besonders stolz bin ich auf die zahlreichen Teilnehmer/innen, die meine Zumbakurse immer wieder besuchen und die ich teilweise schon seit meinem ersten Kurs kenne. Unsere Altersspanne fächert sich von 12 – 60 Jahre auf und auch die Mischung aus Zumba-Neulingen und den „alten Hasen“ bereichert das Training ungemein - das ist einfach toll! Besonders freuen wir uns immer auch über männlichen Zuwachs!

Welche Ziele verfolgst du im Verein?

Als Übungsleiterin möchte ich meinen Teilnehmern ein gutes Gefühl mitgeben. Ich möchte vor allem Spaß und Lebensfreude vermitteln und ganz nebenbei ein intensives, gesundheitsförderndes Ganzkörperworkout anbieten. Die Freude an der Bewegung soll Neulinge und Kenner immer wieder aufs Neue mitreißen, das Gruppengefühl stärken und dazu beitragen, den Alltagsstress hinter sich zu lassen.

Was war dein schönster Moment in der Zeit mit VT Union Groß Ilsede?

Das ist schwer zu sagen. Ich erlebe jede Stunde wunderbare Momente mit meinen Teilnehmern. Das Lachen, die Freude und Motivation eines jeden sind für mich unbezahlbar. Ein besonderes Highlight ist natürlich immer unsere große Ilseder Zumbaparty, die mit bis zu 200 Teilnehmern Jahr für Jahr die sport- und zumbabegeisterten Massen anzieht!

Welche Bedeutung hat dein Engagement in deinem Leben?

Als Übungsleiterin im Verein tätig zu sein, ist für mich Ausdruck purer Lebensfreude und Selbstverwirklichung. Es gibt mir Kraft und bereichert mein Leben im sportlichen, wie auch sozialen Bereich. Zumal ich mittlerweile schon seit 6 Jahren Übungsleiterin bin, ist dieser Teil aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken!

Sporttrait - Unser Gesicht des Monats Mai: Tobias Frie

Für unseren Neu-Einsteiger als Abteilungsleiter und Trainer

Name: Frie

Vorname: Tobias

Alter: 28

Beruf: Lehrer

Tätigkeit: Abteilungsleiter und Trainer Leichtathletik

Wie bist du zu deiner Tätigkeit gekommen und seit wann bist du dabei?

Im Sommer 2016 habe ich am Gymnasium Groß Ilsede als Lehrer angefangen. Zu dem Zeitpunkt wurde ein Trainer für die Leichtathletik gesucht. Da ich mein Hobby weiter ausüben wollte, stellte ich mich zur Verfügung. Der Posten des Abteilungsleiters kam dann gleich mit dazu.


Worauf bist du bei deiner Vereinsarbeit besonders stolz?

Ich bin stolz, dass ich Jugendliche sportlich fördern kann und Ihnen Freude am Sport vermitteln kann.

Welche Ziele verfolgst du im Verein?

Mir ist es wichtig, dass allen der Sport Spaß macht. Des Weiteren möchte ich, dass die Sportler sozial zueinander sind und auch auf neue Sportler zugehen.

Was war dein schönster Moment in der Zeit mit VT Union Groß Ilsede?

Aufgrund der noch nicht so langen Vereinszugehörigkeit gibt es keinen schönsten Moment. Ich Freue mich immer, wenn Athleten sich in ihren Leistungen steigern und gute Plätze bei Wettkämpfen belegen.

Welche Bedeutung hat dein Engagement in deinem Leben?

In meiner Kindheit habe ich selber gerne Sport betrieben, was nur durch Übungsleiter möglich ist. Dies möchte ich weitergeben.

Sporttrait - Unser Gesicht des Monats April:
Antonia Sophie Olbrich

Für ihre super Leistung bei der Winterolympiade

Name: Olbrich

Vorname: Antonia Sophie

Alter: 11 Jahre

Sportart: Leichtathletik und Volleyball

Wie bist du zu deiner Sportart gekommen und seit wann bist du dabei?

Ich mache gerne die Disziplinen Sürint und Weitsprung, weshalb ich vor ca. 2 Jahren mit der Leichtathletik angefangen habe. Volleyball spiele ich schon seit 4 Jahren. Durch meine Schwester Leonie, die in der 2. Damen spielt und meinen Nachbarn Base, der mein Trainer ist, bin ich zu dieser Sportart gekommen.

Was war dein größter sportlicher Erfolg?

Ich habe den 1. Platz beim Sprint beim landesoffenen Pfingstsportfest in Edemissen 2015 belegt. Dort waren Teilnehmer aus Niedersachsen und Bremen. Außerdem habe ich den 1. Platz beim Weitsprung bei den Kreismeisterschaften in Edemissen 2015 gemacht.

Welche Ziele verfolgst du in deinem Sport?

Ich möchte mich in den Disziplinen "Sprint" und "800m-Lauf" verbessern.

Was war dein schönster Moment in der Zeit mit VT Union Groß Ilsede?

Meine schönsten Momente habe ich erlebt, als ich den 1. Platz in meinem Jahrgang bei der Winterolympiade 2016 und 2017 gemacht habe.

Welche Bedeutung hat dein Sport in deinem Leben?

Sport macht mir total Spaß und deshalb hat Sport eine große Bedeutung für mich.

Sporttrait - Unser Gesicht des Monats März:
Jeanette Rukat

Für ihren großen Einsatz als Beachwartin

Name: Rukat

Vorname: Jeanette

Alter: 46

Beruf: Versicherungskauffrau

Tätigkeit: Beachwartin

 

Wie bist du zu deiner Tätigkeit gekommen und seit wann bist du dabei?

Als 2001 die Beachanlage fertig war, wurde jemand gesucht, der die Schlüsselvergabe und die Vermietung übernimmt und sich darum kümmert, dass die Beachanlage immer „in Schuss“ ist. Ich habe mich dafür bereit erklärt.

Worauf bist du bei deiner Vereinsarbeit besonders stolz?

Ich bin stolz, wenn alle Spaß haben, sich an der Beachanlage erfreuen und mir eine positive Rückmeldung für meine Arbeit geben.

Welche Ziele verfolgst du im Verein?

Mir ist es wichtig, dass im Verein alle Spaß haben, dass das Miteinander unter den Sportlern gefördert wird und dass beim Sport soziale Kontakte geknüpft werden können.

Was war dein schönster Moment in der Zeit mit VT Union Groß Ilsede?

Einen schönsten Moment gibt es für mich nicht. Die Events auf der Beachanlage, vor allem aus der Volleyballabteilung, machen mir besonders Spaß. Auch Veranstaltungen wie die Beachparty bereiten mir Freude. Schöne Momente habe ich auch in der Jugendarbeit im Volleyball erlebt. Es war schön, wenn die Kinder große Erfolge hatten und ich mich mit ihnen freuen konnte.

Welche Bedeutung hat dein Engagement in deinem Leben?

Mir ist wichtig, dass ich etwas für unser Dorfleben und die Gesellschaft insgesamt durch meine Mitarbeit im Verein tun Kann. Man kann durch kleine Dinge etwas bewegen und im Verein zu dem großen Ganzen etwas beitragen.